Pressemitteilung der Gemeinde Walluf vom 10. April 2007

Jahrzehntelanger ehrenamtlicher Einsatz für die deutsch-französische Verschwisterung
Bürgermeister und Vorsitzender der Gemeindevertretung bedanken sich bei Dagmar Feder

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung des Deutsch-Französischen Komitees (DFK) wurde Frau Dagmar Feder offiziell aus dem Vorstand verabschiedet. Bereits im Vorfeld der Jahreshauptversammlung, die am 30.01.2007 stattfand, hatte Frau Feder mitgeteilt, dass sie ihr Amt als 2. Vorsitzende niederlegen werde.

Der Vorsitzende des DFK, Eckhard Jung, würdigte die Verdienste von Dagmar Feder um die Verschwisterung.
"Mehr als 30 Jahre unermüdliche Mitarbeit im Vorstand, 16 Jahre 1.Vorsitzende und zu guter Letzt noch 2 Jahre zweite Vorsitzende. In all diesen Jahren hast du niemals dein Engagement, deinen Idealismus, aber auch deine Hartnäckigkeit für unsere gemeinsame Sache, die deutsch-französische Verschwisterung zwischen Walluf und La Londe, verloren", so Eckhard Jung.

Er habe in dieser Zeit sehr viel von ihr profitiert und sie als einen ganz besonderen Menschen kennen und schätzen gelernt. Dagmar Feder hätte immer den Überblick behalten und sich als erste Vorsitzende perfekt in der Öffentlichkeit bewegt. Sie kenne wie keine andere die Geschichte und die wahren Genüsse Frankreichs.

Dagmar Feder habe den Menschen in vielen Diavorträgen und in zahlreichen Bürgerfahrten die schönsten und interessantesten Ecken ganz Frankreichs näher gebracht. Sie habe Franzosen und Deutsche auf Verschwisterungstreffen und Geburtstagen zu Freunden gemacht. Vor allem mit diesen Aktivitäten habe sie die Herzen der Menschen gewonnen.

"Liebe Dagmar, du hast wirklich alles für die Verschwisterung und das DFK gegeben, es ist dein Lebenswerk und dafür danken wir dir alle von ganzem Herzen", so der Vorsitzende des DFK.

Bürgermeister Manfred Kohl und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Franz Horne, nahmen diese Gelegenheit gerne zum Anlass, sich ebenfalls bei Frau Dagmar Feder für ihren unermüdlichen und ehrenamtlichen jahrzehntelangen Einsatz für die deutsch-französische Freundschaft zu bedanken.

"In den langen Jahren Deiner Arbeit im Vorstand, davon 16 Jahre als Vorsitzende des DFK, war uns Deine Unterstützung und Dein Rat immer wichtig und sehr hilfreich und unsere Zusammenarbeit funktionierte bestens", so Bürgermeister Manfred Kohl bei seiner Dankesrede.

Die Tatsache, dass die Verschwisterung zwischen La Londe les Maures und Walluf auch nach mehr als 40 Jahren noch lebendig ist, sei ein eindeutiger Beweis dafür, dass hier sehr gute Arbeit geleistet wurde und auch wird. Hieran habe Dagmar Feder einen sehr großen Anteil und darauf könne sie sehr stolz sein.

Die positiven Erfahrungen mit der Verschwisterung, die dem unermüdlichen Einsatz von Frau Feder zu verdanken seien, erfüllten mit Freude und mit einem gewissen Stolz könne gesagt werden, dass La Londe und Walluf in diesen Jahren zu einer Familie geworden seien.

Frau Feder habe sich die Entscheidung, ihre Vorstandsarbeit niederzulegen, bestimmt nicht leicht gemacht, zumal in den vielen Jahren ihrer aktiven Mitarbeit auch eine besondere Verbundenheit entstanden sei.

"Als Bürgermeister, als Mitglied des Komitees und auch ganz persönlich danke Franz Horne und ich Dir, liebe Dagmar, für all das, was Du in den letzten Jahrzehnten für das Deutsch-Französische Komitee und somit für unsere Verschwisterung geleistet hast.

Ich wünsche Dir und Deinem lieben Mann eine gute und schöne Zeit in Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.
Als Mitglied des Komitees bleibst Du uns ja Gott sei Dank erhalten, und wir freuen uns, Dich weiterhin in unserer Mitte zu wissen", so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.